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Anordnen, ausschneiden und kombinieren

Die Befehle, die Formen verbinden, ausschneiden, teilen, kombinieren, kopieren, ausrichten und verformen, nebeneinander: was jeder tut und wo er steht.

Aktualisiert am 31. Oktober 2026

Zwei Menüs verändern Formen. Pfad verändert Umrisse: Es verbindet Formen, schneidet eine aus einer anderen aus, teilt sie in Flächen und macht aus Linien Satin. Objekt ordnet, was da ist: Es kombiniert Formen und zerlegt sie, kopiert, richtet aus, spiegelt, dreht und verformt sie. Jeder Befehl hier ist mit einem Schritt rückgängig zu machen, und keiner verändert ein Katalogdesign oder eine gesperrte Form.

Auf den Bildern unten ist das linke Paar so, wie es gezeichnet wurde, und das rechte zeigt dieselben Formen nach dem Befehl.

Verbinden und ausschneiden

Wähle zwei oder mehr Formen aus; diese Befehle stehen im Menü Pfad und im Kontextmenü. Ihr Ergebnis ist eine Form, und Kurven bleiben Kurven.

Vereinigen macht aus allen eine Form, mit den Sticheinstellungen der obersten — etwa ein Abzeichen und seine Lasche als eine Füllung.

Links eine rote Scheibe über einem blauen Quadrat; rechts beide als eine rote Form nach Vereinigen

Von der unteren Form abziehen schneidet die Formen darüber aus der untersten aus, die ihre eigenen Einstellungen behält; Von der oberen Form abziehen schneidet die Formen darunter aus der obersten aus. So stanzt du ein Loch oder eine Kerbe in eine Form.

Links eine rote Scheibe über einem blauen Quadrat; rechts das blaue Quadrat mit einem runden Ausschnitt, wo die Scheibe war, nach Von der unteren Form abziehen

Schneiden behält nur, wo sich alle überlappen, mit den Einstellungen der obersten Form.

Links eine rote Scheibe über einem blauen Quadrat; rechts nur die rote Ecke, wo sich beide überlappen, nach Schneiden

Ausschließen behält nur, wo sich eine ungerade Zahl von ihnen überlappt: Zwei überlappende Formen werden eine, und der gemeinsame Teil bleibt offen.

Links eine rote Scheibe über einem blauen Quadrat; rechts eine rote Form, deren Überlappung offen bleibt, nach Ausschließen

Mit Originale behalten im Menü Pfad fügen diese Befehle ihr Ergebnis hinzu und lassen deine Formen, wo sie sind. Überlappungen entfernen erklärt jeden von ihnen genauer.

In Flächen teilen

Pfad ▸ Teilen macht jede Fläche, die die Umrisse einschließen, zu einer eigenen Form, mit den Einstellungen der Form, die dort oben liegt; Pfad ▸ Überlappungen entfernen behält von jeder Form nur, was von ihr sichtbar ist, damit nichts doppelt gestickt wird. Beide wirken auf die Auswahl oder, ohne Auswahl, auf alle Formen, und wo sie durch eine Form schneiden, reicht das zuerst gestickte Stück um die Überlappung (0,3 mm, solange du im Menü Pfad nichts anderes einstellst) unter das danach gestickte, damit an der Naht kein Stoff durchscheint (Überlappungen entfernen).

Links eine rote Scheibe über einem blauen Quadrat; rechts die drei Flächen nach Teilen, die Überlappung nach unten gerückt, um zu zeigen, dass sie eine eigene Form ist

Mit der Formerstellung (X, auch Pfad ▸ Formerstellung) entscheidest du Fläche für Fläche: Klicke eine Fläche an, um sie als eigene Form zu behalten, ziehe über Flächen, um sie zu verbinden, halte Alt, um sie zu entfernen, und drücke dann Enter (Formen aus überlappenden bilden).

Die Formerstellung über einer Scheibe und einem Quadrat: ihre drei Flächen umrandet, die unter dem Zeiger hervorgehoben

Mit dem Messer schneiden

Das Messer (K, auch Pfad ▸ Messer) schneidet Formen und Linien entlang einer Linie, die du ziehst: Klicke Punkte oder ziehe eine freie Linie, dann drücke Enter. Jedes Teil behält die Einstellungen des Originals und seinen Platz in der Stickreihenfolge. Die Schnittbreite in der Werkzeugleiste lässt einen so breiten Spalt zwischen den Teilen — Abstand zwischen zwei Teilen, die in verschiedene Richtungen gestickt werden —, und unter 0 überlappen sich die Teile stattdessen (Formen mit dem Messer zerschneiden).

Links eine blaue Ellipse; rechts dieselbe Ellipse, vom Messer in zwei Teile geschnitten, mit 2 mm Spalt dazwischen

Kombinieren und zerlegen

Objekt ▸ Kombinieren (Strg+K, ⌘K auf dem Mac) macht aus zwei oder mehr Formen in einem Garn eine Form, mit den Sticheinstellungen und dem Platz in der Stickreihenfolge der untersten von ihnen. Wo sie sich überlappen, wird die Überlappung ein Loch: Eine kleine Scheibe, kombiniert mit einer größeren um sie herum, ergibt einen Ring. Teile, die getrennt liegen, bleiben getrennt, sind aber jetzt ein Objekt — als eines ausgewählt, eingestellt und gestickt. Formen in verschiedenen Garnen werden nicht kombiniert; die Hinweiszeile sagt es dir.

Objekt ▸ Zerlegen (Strg+Umschalt+K, ⌘⇧K) tut das Gegenteil für eine Form aus mehreren getrennten Umrissen, etwa ein importiertes Logo: Jeder Umriss wird eine eigene Form, mit denselben Einstellungen. Ein Loch bleibt bei dem Umriss, in dem es liegt, ein „O“ bleibt also eine Form, während ein „i“ zu Strich und Punkt wird. Zerlegen macht auch eine Umrandung aus Objekt ▸ Umrandung hinzufügen zu einer festen Form und zerlegt die Stiche einer Maschinendatei in Abschnitte: Jede Folge von Stichen zwischen zwei Sprüngen wird ein eigenes Objekt, mit ihrem Fadenschnitt oder Stopp. Kombinieren fügt solche Stichobjekte eines Garns wieder zu einem zusammen, als Abschnitte in der Reihenfolge, in der sie gestickt werden (Eine Maschinendatei nachbessern).

Links drei Punkte, die eine Form sind; rechts dieselben Punkte nach Zerlegen, einer nach unten gerückt, um zu zeigen, dass er eine eigene Form ist

Linien haben einen eigenen Befehl: Objekt ▸ Geradstiche verbinden… macht aus mehreren Geradstich- oder Bohnenstichlinien in einem Garn eine Linie, an ihren Enden oder als Redwork (Geradstiche verbinden und Redwork). Willst du Formen zusammenhalten, ohne sie zu verschmelzen, gruppiere sie: Strg+G oder Gruppieren im Kontextmenü, und Strg+Umschalt+G hebt die Gruppierung auf.

Kopieren und wiederholen

Objekt ▸ Duplizieren (Strg+D) kopiert die Auswahl; verschiebe oder drehe die Kopie, und Strg+D macht die nächste Kopie mit demselben Schritt. Bearbeiten ▸ An Originalposition einfügen (Strg+Alt+V) fügt dort ein, wo du kopiert hast, auch in einem anderen Design, und mit Alt ziehst du eine Kopie (Auswählen, Kopieren und Sperren).

Objekt ▸ Vervielfältigen… macht mehrere Kopien auf einmal und zeigt sie auf der Leinwand, während du sie einstellst:

  • Reihe: Kopien, jede einen Schritt quer und Schritt nach unten weiter, auf Wunsch jede um Jede drehen um gedreht.

  • Kreis: Kopien um einen Punkt — die Rahmenmitte, solange du keinen anderen eingibst —, gleichmäßig verteilt oder mit einem eigenen Winkel dazwischen.

  • Raster: Zeilen und Spalten, einen Abstand quer und Abstand nach unten auseinander; ein Abstand von 0 legt eine Bordüre Kante an Kante.

  • Spiegeln: eine gespiegelte Kopie über die Kante der Auswahl, durch ihre Mitte oder an einer eigenen Linie, Horizontal, Vertikal oder Beides.

  • Kaleidoskop: Segmente um einen Punkt, auf Wunsch mit Jedes zweite Segment spiegeln.

Kopien erstellen fügt sie hinzu, mit einem Schritt rückgängig zu machen.

Ausrichten

Das Menü Objekt richtet die Auswahl auch aus, verteilt, spiegelt und dreht sie, zentriert sie im Rahmen (Umschalt+C) und gibt mehreren Objekten die gleiche Größe; die Ausrichten-Knöpfe in der Leiste über der Leinwand tun dasselbe. Ausrichten richtet die Auswahl an ihrem eigenen Rahmen aus, am zuletzt gewählten Objekt oder am Stickrahmen (Anordnen und Stichreihenfolge).

Links drei Formen in verschiedener Höhe; rechts dieselben drei nach Obere Kanten ausrichten

Linien und Konturen in Satin und Formen umwandeln

Drei Befehle am Ende des Menüs Pfad ändern, was eine Form ist, damit sie anders gestickt wird.

In Satinkolumne umwandeln macht die Auswahl zu Satin: Eine Linie wird eine Satinkolumne entlang der Linie, so breit wie zuvor, wenn sie ein Zickzack war; eine geschlossene Form ohne Kontur bekommt einen Satinrand entlang ihrer Kante, und ihre Füllung wird ausgeschaltet; eine Form mit Kontur behält ihre Füllung, und ihre Kontur wird als Satin gestickt. Satins, die schon mit zwei Schienen gezeichnet sind, bleiben, wie sie sind.

Links ein blaues Herz, als Füllung gestickt; rechts dasselbe Herz nach In Satinkolumne umwandeln, als Satinrand ohne Füllung gestickt

Satin in Schienen umwandeln ersetzt eine Satinkolumne, die als eine Mittellinie gezeichnet ist, durch ihre zwei Schienen und die Sprossen dazwischen, sodass du eine Kante ohne die andere bearbeiten kannst — etwa für eine Kolumne, die nur auf einer Seite schmaler wird. Eine Linie, die zurückläuft, wird eine Kolumne pro Abschnitt. Der Befehl ist ausgegraut, bis ein Satin ausgewählt ist, der als Mittellinie gezeichnet ist.

Links eine Satinkolumne, als eine geschwungene Mittellinie gezeichnet; rechts dieselbe Kolumne nach Satin in Schienen umwandeln, ihre zwei Schienen mit ihren Knoten, jede Kante für sich bearbeitbar

Kontur in Form umwandeln macht die Kontur einer Form zu einer eigenen Form: den Ring zwischen den beiden Kanten der Kontur, als Füllung im Garn der Kontur gestickt, direkt nach der Form. Die Form behält ihre Füllung und verliert ihre Kontur. So bekommt ein breiter Rand eine eigene Satinkante: Wandle ihn um und gib dem Ring dann eine Kontur mit Satin.

Links ein blaues Quadrat mit breiter roter Kontur; rechts die Kontur nach Kontur in Form umwandeln, ein roter Ring, als Füllung gestickt

Objekt ▸ In Pfad umwandeln macht aus einem Rechteck, einer Ellipse, einem Polygon oder einer Form aus dem Formen-Werkzeug einen Pfad, dessen Knoten du bearbeiten kannst (Knoten bearbeiten).

Formen in eine Hülle biegen

Objekt ▸ Verformen… biegt die ausgewählten Formen und Linien in eine Form: Torbogen, Bauch, Brücke, Schräge, Welle, Fächer oder Fahne – die Formen, die ein Text unter Form annimmt (Text im Bogen setzen). Mehrere Formen oder eine Gruppe biegen sich als Ganzes: Die Hülle spannt sich über alle. Stärke ist ein Anteil an der Höhe der Auswahl, ein negativer Wert dreht die Form um; die Vorschau zeigt die Auswahl vorher, gestrichelt, und verformt.

Der Dialog Verformen mit Torbogen bei 40 %, ein Banner und ein Herz gestrichelt, wie sie sind, und gefüllt, wie sie werden

Die Umrisse werden gebogen und dann wieder als Kurven gezeichnet, so bleibt ein Kreis bei einer Handvoll Knoten und eine Ecke eine Ecke. Ein Rechteck, eine Ellipse oder eine Form aus dem Formen-Werkzeug wird ein Pfad, wie Objekt ▸ In Pfad umwandeln ihn macht, und verliert ihre Einstellungen – ein gebogener Stern ist kein Stern mehr. Text behält seine eigene Form, die du jederzeit wieder ändern kannst; Katalogdesigns, Stiche aus einer Maschinendatei und Satins mit zwei Schienen bleiben, wie sie sind.

Links ein blaues Banner mit einem roten Herz darauf; rechts dieselben zwei nach Verformen mit Torbogen, als Ganzes gebogen

Text und Stiche umwandeln

Objekt ▸ Umwandeln ▸ Text in Formen macht aus einem Text, einer Beschriftung oder einem Monogramm gewöhnliche Formen, jeden Buchstaben, Rahmen oder Trenner eine eigene Form an seiner Stelle, mit seiner Farbe und seinen Sticheinstellungen. Dann wirkt jeder Befehl auf dieser Seite auf sie: einen Buchstaben mit dem Messer zerschneiden, zwei kombinieren, einen aus einem Abzeichen ausschneiden. Der Text bleibt eine Gruppe mit seinem Namen, sodass eine Frottee-Unterlage oder eine Umrandung um ihn bleibt, wo sie ist. Die Wörter stehen dann fest: Sie lassen sich nicht mehr bearbeiten, und die Zeile unter der Leinwand nennt, was sonst mit ihnen wegfällt — das Einpassen auf eine Länge, von Hand angepasste Buchstaben, eine Namensliste. Ein Text in einer deiner eigenen Buchstabenschriften besteht schon aus Stichen und bleibt, wie er ist.

Objekt ▸ Umwandeln ▸ In Stiche friert Formen oder einen Text als die Stiche ein, die das Design jetzt für sie stickt, und Objekt ▸ Umwandeln ▸ Stiche in Formen… macht aus Stichen wieder Formen: Text, Formen und Stiche umwandeln und Eine Maschinendatei ändern.

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