Satin (Fläche) für Schrift und Logos
Wie Satin (Fläche) Satinkolumnen entlang der Striche einer Form legt, warum Schrift damit glatt wirkt und wann stattdessen gefüllt wird.
Aktualisiert am 19. Oktober 2026
Eine Satinkolumne ist ein dichter Zickzack zwischen zwei Schienen: glatt, erhaben und glänzend — der Stich für Schrift und Ränder. Die Schienen von Hand zu zeichnen kostet Zeit. Satin (Fläche) findet sie für dich: Die Stichart liest die Striche der Form, legt entlang jedes Strichs eine Kolumne und verbindet sie in Stickreihenfolge.

Wie eine Kolumne gestickt wird
Jede Kolumne beginnt mit einer Unterlage durch ihre Mitte, die den Stoff hält; dann schwingt der Satin von Schiene zu Schiene darüber.
Beschriftung aus dem Dialog wird als Satin (Fläche) gestickt, solange du unter Stichart nicht Füllung (Tatami) oder Geradstich-Umriss wählst — deshalb sieht ein Name fertig aus, sobald du ihn hinzufügst.

Zwischen Buchstaben und Inseln wird der Faden vernäht und geschnitten, damit keine Verbindungsfäden zum Abschneiden stehen bleiben; Teile, die weniger als 1 mm auseinanderliegen, werden übernäht. Zwischen Teilen schneiden unter Erweitert schaltet das ab.
Wann stattdessen gefüllt wird
Satinstiche werden lang und locker, wenn eine Kolumne breit wird; deshalb werden Striche über 7 mm gefüllt statt mit Satin gestickt. Die Grenze stellst du unter Erweitert bei Striche füllen ab Breite ein, aber für große, fette Schrift stickt eine Füllung — oder eine strukturierte Füllung — meist ohnehin besser.
